„Fastenzeit soll keine Überforderung sein, sondern Zuspruch“

Kardinal Marx betrachtet in Radiobeitrag Österliche Bußzeit als „Ermutigung zum Leben“

München. Zum Beginn der Fastenzeit lädt Kardinal Reinhard Marx die Gläubigen dazu ein, die sieben Wochen bis Ostern als Zuspruch zum Leben zu erfahren und nicht als Überforderung oder Unterdrückung: „Gott sagt uns: ,Mensch, du sollst leben! Und du sollst frei sein‘“,  so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 4. März, ausgestrahlt wird.  In der Österlichen Bußzeit könne jeder, „den Ballast abwerfen, der uns am Leben hindert, die Gewohnheiten ändern, die uns beschweren. Wir können lebendig sein für uns und für die Menschen in unserer Nähe“, sagt Marx.

Schon zum Beginn der Fastenzeit, mit dem unmittelbaren Auflegen des Aschekreuzes auf die Stirn am Aschermittwoch,             werde „erfahrbar: Gott kommt mir ganz nahe. Er meint in diesem Augenblick genau mich und mein Leben“. Die Asche erinnere zum anderen daran, dass das Leben begrenzt sei und der Mensch weder über dessen Anfang noch Ende bestimme: „Unser Leben gehört nicht uns selbst, aber wir sind dafür verantwortlich, es ist ein einmaliger, kostbarer Schatz“, erklärt Marx. So könne der Mensch „die Sorge fallen lassen, dass wir Herr unseres Lebens sein müssen, denn Anfang und Ende liegen bei Gott, unserem Schöpfer.“

Und schließlich besiegle das Kreuzzeichen die Zugehörigkeit der Gläubigen zu Christus: „Im Kreuz ist die Offenbarung Gottes vom Leben, Sterben und Auferstehen seines Sohnes  zusammengefasst: Jesus Christus ist unser Leben!“ In der Fastenzeit gehe es darum, die Nähe Gottes als eine „Ermutigung zum Leben“ zu erfahren.  (ck)

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