„Goldenes Karussellpferd“ für Erzbischof Hans-Josef Becker

NRW-Schausteller zeichnen Paderborner Erzbischof mit ihrem Ehrenpreis aus

Die Arbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen Schausteller (ArGe der Schaustellerverbände in NRW) zeichnet im Jahr 2017 den Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker mit ihrem Ehrenpreis, dem „Goldenen Karussellpferd“, aus. Mit dieser einmal im Jahr vergebenen Würdigung ehren die NRW-Schausteller eine Persönlichkeit aus der Politik oder des öffentlichen Lebens, die sich in besonderer Weise um den Erhalt und die Förderung des Kultur- und Wirtschaftsgutes „Volksfest, Weihnachtsmarkt und Kirmes“ eingesetzt hat. Die Preisübergabe findet am 3. März 2017 im „Deutschen Fußballmuseum“ in Dortmund statt.

Dem Paderborner Erzbischof wird diese Ehre zuteil, um die von den Schaustellern geschätzte enge Zusammenarbeit zwischen der Kirche und dem Schaustellerwesen anlässlich des jährlichen „Liborifestes“, des großen Volksfestes rund um das Patronatsfest des Paderborner Bistumsheiligen, des heiligen Liborius, hervorzuheben. Verbunden ist damit auch der Dank an Erzbischof Becker, dass er aus seinem Erzbistum einen Priester für die deutschlandweite Seelsorge in der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge freigestellt hat.

Erzbischof Becker betont: „Es ist eine große Ehre für mich, als Träger des ‚Goldenen Karussellpferdes‘ für das Jahr 2017 ausgewählt worden zu sein – vor allem angesichts der vielen prominenten Ausgezeichneten vor mir. Ich sage dies aber nicht nur aus persönlichem Stolz. Vielmehr bin ich mir bewusst, dass diese Ehrung in erster Linie einem Aushängeschild unseres Erzbistums gilt: unserem Libori-Fest, das eine jahrhundertealte Tradition hat und das es so im Grunde kein zweites Mal gibt. Paderborns ‚fünfte Jahreszeit‘ macht jedes Jahr aufs Neue deutlich, wie eng Kirche und Kirmes miteinander verbunden sind. Ich bin dankbar dafür, dass ich in meiner fast vierzehnjährigen Amtszeit als Erzbischof von Paderborn immer wieder dieses gewachsene Zusammenwirken mit den Schaustellern erleben durfte. Libori wäre ohne die Schausteller nicht dasselbe. Nicht ohne all die Karussells, die Jung und Alt so viel Freude bereiten. Dieses ganz besondere ‚Karussellpferd‘ wird deshalb für mich das ganze Jahr über symbolisch für die umfassende Freude des Libori-Festes stehen – ich danke herzlich für diese schöne Auszeichnung!“

Die Katholische Circus- und Schaustellerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz betreut rund 36.000 Angehörige und Mitarbeiter des Schaustellergewerbes sowie 3.500 aus reisenden Zirkusunternehmen und 25.000 Angestellte in Freizeit- und Vergnügungsparks. Aufgrund der Arbeitszeiten und des ständigen Unterwegsseins ist eine Anbindung an die Pfarrgemeinden vor Ort für die Menschen dieser Berufsgruppe unmöglich. Die „Reisende Seelsorge“ stellt sich im Mitreisen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse dieser Christen ein und sorgt für eine kontinuierliche seelsorgliche und sakramentale Begleitung. Pfarrer Sascha Ellinghaus ist derzeit der Leiter dieses Seelsorgebereiches und wird von fünf weiteren nebenamtlichen Priestern in ganz Deutschland unterstützt.

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