Verändere dich selbst – Der DOCAT ist eine Gebrauchsanweisung für das Evangelium

„So wie es im Moment in der Welt zugeht, kann es nicht bleiben. Wenn ein Christ in dieser Zeit an der Not der Ärmsten der Armen vorbeischaut, dann ist er in Wirklichkeit kein Christ!“ Dies schreibt kein geringerer als Papst Franziskus in seinem Vorwort zum DOCAT, dem neuen, speziell an Jugendliche gerichteten Soziallehrebuch der katholischen Kirche.

160804_docat_1_01Das mit himmelblauem Cover ausgestattete Buch setzt dabei auf kurze verständliche Texte, weiterführende Verweise sowie ein gutes Design und soll Jugendlichen dabei helfen, die katholische Soziallehre nicht nur besser kennenzulernen, sondern diese auch zu leben. In 328 Fragen und Antworten gibt der DOCAT Auskunft darüber, was es heißt, heutzutage Christ zu sein. Er weist Richtung und Ziel, wo es um Politik und Gesellschaft, Arbeit und Familie, Umwelt und nichts Geringeres als Krieg und Frieden geht.

DOCAT = to do (engl.) – etwas tun

Der DOCAT heißt nicht ohne Grund DOCAT. Er leitet sich nämlich von dem englischen Wort „to do“ – etwas tun – ab und möchte Jugendliche dazu animieren, mithilfe der Soziallehre in sozialen und politischen Fragen aktiv zu werden und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.  Im  DOCAT werden unter anderem wichtige Themen wie „Gerechtigkeit“, „Frieden“, „Familie“, „Liebe“ etc. auf verständliche Art und Weise erläutert; dabei orientiert sich das Buch an der Heiligen Schrift, dem Katechismus, dem „Kompendium der Soziallehre“ und zeigt dabei jungen Leuten auf,  wie sie an einer „Zivilisation der Liebe“ (hl. Papst Johannes Paul II.) mitwirken können.

Viele Jugendliche aus aller Welt waren an der Fertigstellung des Buches beteiligt. Jugendliche aus aller Welt steuerten Fotos bei; junge Wissenschaftler bearbeiteten die verschiedenen Felder der Soziallehre und arbeiteten intensiv am DOCAT-Projekt mit. Und nicht wenige von ihnen kamen auch auf Einladung von Papst Franziskus zum Weltjugendtag nach Krakau, um das fertige Buch vorzustellen.

„Ich wünsche mir eine Million junger Christen, ja am besten eine ganze Generation, die für ihre Zeitgenossen ‚Soziallehre auf zwei Beinen‘ sind. Kämpft für Gerechtigkeit und Menschenwürde gerade für die Ärmsten. Ihr alle seid die Kirche“, schreibt Papst Franziskus im Vorwort.

Vom Buch zur App: Start einer von Papst Franziskus initiierten Lernbewegung des Glaubens

Der DOCAT ist eine populäre Übersetzung der Sozial- und Gesellschaftslehre der Katholischen Kirche, wie sie in wichtigen Dokumenten seit Leo XIII. entwickelt wurde. Besonders junge Menschen sollen sich davon angesprochen fühlen, die großen Dokumente der Kirche im Originaltext zu lesen und ihr Handeln an den Maximen von Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe zu orientieren. Immer wieder fordert Papst Franziskus die Christen auf, sich aktiv für eine andere gerechtere Welt zu engagieren: „Ein Christ, der in diesen Zeiten kein Revolutionär ist, ist kein Christ.“

Zweifellos ist der DOCAT gegenwärtig das ehrgeizigste Buchprojekt der katholischen Kirche: Zum Weltjugendtag ist er erschienen und soll in 32 Sprachen erhältlich sein. Das Soziallehrebuch wurde wie bereits sein Vorgängerbuch, der millionenfach verkaufte Jugendkatechismus YOUCAT, in Abstimmung mit der Österreichischen Bischofskonferenz von der „YOUCAT Foundation“ veröffentlicht, die ihren Sitz übrigens im bayerischen Aschau hat.

Smartphonebesitzer können sich auch eine DOCAT-App herunterlagen, mit der sie sich spielerisch über die Soziallehre der Kirche informieren und sich international vernetzen können. Wer diese App herunterlädt, tut damit übrigens auch Papst Franziskus einen Gefallen: Der möchte nämlich bis zum nächsten Weltjugendtag in Panama 2019 eine Million Nutzer vorfinden, die sich verpflichten, die Soziallehre der Kirche zum Wohle der Menschheit konsequent anzuwenden.

DOCAT – Was tun? Die Soziallehre der Kirche. Mit einem Vorwort von Papst Franziskus. Herausgegeben von der Österreichischen Bischofskonferenz. Erarbeitet von Peter Schallenberg, Arnd Küppers u.a. Bestellinformationen erhalten Sie in Kürze hier.

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de

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