Der Vorsitzende des Rates der EKD zum Tod von Altbundespräsident Roman Herzog

„Man spürte sein Gottvertrauen“

„Roman Herzog hat das demokratische Selbstverständnis und die politische Kultur Deutschlands maßgebend mitgeprägt“, würdigte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, das politische Lebenswerk des Altbundespräsidenten, der im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

Dabei habe Herzog stets deutlich werden lassen, „dass sein Engagement, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, in seinem Glauben wurzelte. Man spürte sein Gottvertrauen“, so Bedford-Strohm.

Die EKD sei Roman Herzog besonders dankbar für seinen Einsatz als Vorsitzender der Kammer für Öffentliche Verantwortung von 1971 bis 1980 und Mitgliedschaft in der Synode der EKD von 1973 bis 1991.  Herzog habe auch für die europäische Friedensordnung „prägende Meilensteine“ gesetzt. Der Ratsvorsitzende erinnerte daran, dass die Initiative zur Einführung des Gedenktags für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 27. Januar vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ausging.  Er bildet heute ein besonders wichtiges Element unserer Erinnerungskultur.

Quelle: Pressestelle der EKD, Kerstin Kipp

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