Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer verabschiedet ihren Vorstandsvorsitzenden

Bischof Wiesemann dankt Dr. Manfred Fuchs für sein Engagement für den Dom

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Dank an Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs (v.l.n.r.): Karl-Markus Ritter (Geschäftsführung Europäische Stiftung Kaiserdom), Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs, Werner Schineller (ehem. OB der Stadt Speyer), Dr. Georg Gölter (stellvertretender Vorsitzender der Stiftung).

Speyer. Ende des Jahres gibt Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer ab. Die offizielle Ehrung fand am 15. November im Speyerer Dom mit der Verleihung des päpstlichen Gregoriusordens durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann statt. Nun folgte in einer Feierstunde in den Räumen der Stiftung der Abschied von den Vorstandskollegen und einigen Gästen. Musikalisch untermalt wurde die Feier von Domkapellmeister Markus Melchiori, der die Sopranistin Anabelle Hund instrumental begleitete.

Begrüßt wurden die Gäste vom stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Dr. Georg Gölter. Er dankte zuallererst Lilo Fuchs, der Gattin von Dr. Fuchs, deren Zustimmung zur Übernahme eines weiteren Ehrenamtes durch ihren Mann dessen Engagement als Vorstandsvorsitzender überhaupt möglich gemacht hatte.

In seiner Laudatio drückte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Dr. Fuchs seinen Dank und die Bewunderung für seine Arbeit aus, diesmal, nach der Ehrung im Dom „ in den Räumen, in denen die Arbeit gemacht wurde.“ Der Bischof würdigte Fuchs als eine Persönlichkeit, welche die wirtschaftlichen Qualitäten eines hervorragenden Unternehmers ebenso in sich vereine, wie künstlerische Qualitäten: „Da kommen zwei Gehirnhälften zusammen, was selten ist“. Dadurch erkläre sich womöglich auch die Faszination des Doms, dessen unterschiedliche Dimensionen – kunsthistorisch, historisch und politisch – Fuchs erfasst habe und von denen er wohl auch selbst erfasst worden sei.

Wiesemann würdigte darüber hinaus das persönliche Engagement des Vorstandsvorsitzenden, das in Form von Einzelspenden die Einrichtung des barrierefreien Portals, wie auch die Erneuerung der Außenbeleuchtung des Doms mit ermöglicht habe. „Ich danke ihnen für das, was sie getan haben und wie sie es getan haben“. Mit diesen Worten drückte Bischof Wiesemann „eine persönliche Dankbarkeit aus, für eine Begegnung, aus der auch er als Bischof habe lernen können.“ Die hohe moralische Integrität von Fuchs habe die Stiftung geprägt und einen bleibenden Stil geschaffen, so der Bischof.

Fuchs dankte seinerseits dem Bischof für „seine berührenden Worte“. „Wir haben mit unserem Dom einen Schatz und dem zu dienen macht Spaß“, dieses Zitat des Bischofs habe er sich zu Eigen gemacht. Dem Dom bleibe er weiter verbunden, so Fuchs. Neben dem Bischof dankte der scheidende Vorstandsvorsitzende den „Hausherren des Doms“ Weihbischof und Dompropst Otto Georgens sowie Domkustos Peter Schappert für die reibungslose Zusammenarbeit. Als eine bleibende Erinnerung verwies er auf den Rundgang, den er unter der Führung des Domkustos über die Zwerggalerie gemacht habe.

Einen besonderen Dank entbot Fuchs dem ebenfalls anwesenden Kuratoriumsmitglied und Chefredakteur der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ Michael Garthe. Mit den Aktionen der Zeitung, wie die zurzeit laufende Aktion „Die Pfalz liest für den Dom“, habe er bemerkenswertes für den Dom geleistet.

Zuletzt richtete Fuchs seinen Dank an die Kollegen des Vorstands und das Team des Stifterbüros. Von diesen bekam er zum Abschied eine Lithographie des Doms aus dem Jahr 1829 überreicht.

Text: Friederike Walter / Foto: Klaus Landry

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