Adveniat-Hauptgeschäftsführer Klaschka: „Ihre Spende kommt an!“

Prälat Bernd Klaschka

Prälat Bernd Klaschka, Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat. Foto: Martin Steffen, Adveniat

Essen. „Ihre Spende kommt an!“ Das hat Prälat Bernd Klaschka in der „Katholischen Sonntagszeitung“, Augsburg (Ausgabe zum 10./11. Dezember) betont. Als Priester und Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat sei er hauptamtlich mit dem Spenden beschäftigt – und mit der Notwendigkeit, den Spendern nachzuweisen, was mit dem Geld geschehe. „Adveniat hilft nur dort, wo Menschen wirklich arm sind und selbst mithelfen, die Projekte anzustoßen“, sagte Klaschka. Und letztlich sei das Hilfswerk nicht der Eigentümer der Projekte, sondern die Menschen in Lateinamerika. Das heißt laut Klaschka: „Nicht wir sagen, was sinnvoll ist, sondern die Armen selbst. Denn sie wissen, wo der Schuh drückt.“

Adveniat und die anderen großen kirchlichen Hilfswerke unterstützten durch die engen Kontakte zur Kirche vor Ort gerade jene Menschen, die keine Beziehungen ins Ausland haben. „Die großen Hilfswerke stimmen sich untereinander ab, damit nirgends goldene Inseln entstehen“, sagte Klaschka. Überprüft werde die Verwendung der Spenden durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), das die Arbeit von Adveniat mit dem Spenden-Siegel ausgezeichnet hat. Zudem sorgten der Jahresbericht und die Homepage des Lateinamerika-Hilfswerks für Transparenz. So auch über die Weihnachtskollekte, die traditionell an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag in allen katholischen Krippenfeiern und Gottesdiensten für Adveniat bestimmt ist.

 Text: Carolin Kronenburg 

Die traditionelle Weihnachtskollekte, die am 24. und 25. Dezember in allen katholischen Kirchen Deutschlands stattfindet, ist für Adveniat und die Hilfe für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt. Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, steht für kirchliches Engagement an den Rändern der Gesellschaft und an der Seite der Armen. Dazu arbeitet Adveniat entschieden in Kirche und Gesellschaft in Deutschland. Getragen wird das Werk von Hunderttausenden Spenderinnen und Spendern. Adveniat finanziert sich zu 95 Prozent aus Spenden. Die Hilfe wirkt: In den vergangenen Jahren konnten mehr als 2.500 Projekte pro Jahr gefördert werden, die jährlich mit rund 37 Millionen Euro genau dort ansetzen, wo die Hilfe am meisten benötigt wird: an der Basis, direkt bei den Armen.

 

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