8. Dezember: Was bedeutet Marias „Unbefleckte Empfängnis“ wirklich?

philosophia perennis

(David Berger) Kein Hochfest der katholischen Kirche wird so oft und so systematisch missverstanden, wie der heute begangene Festtag der „Unbefleckten Empfängnis Mariä“. Selbst wenn man eine Umfrage unter praktizierenden Katholiken durchführen würde, bekäme man, wenn überhaupt, von 80% der Befragten die Antwort:

Jetzt im Advent erinnere die katholische Kirche daran, dass Maria Mutter und immerwährende Jungfrau zugleich war. Das heißt, dass sie ihren Sohn Jesus ohne das Zutun eines Mannes in jenem Augenblick empfangen hat, als ihr der Erzengel Gabriel erschien und sie mit jenen Worten grüßte, die heute Teil des bekanntesten Mareingebetes, des „Ave Maria“ sind.

Der Glaubenssatz von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, der immaculata conceptio bezieht sich aber auf ein ganz anderes Datum: Und zwar auf den ersten Lebensaugenblick Marias, als diese – im Hinblick auf ihre spätere Berufung, dem Sohn Gottes Mutter zu sein – von jedem Makel der Erbsünde bewahrt geblieben ist.

Maria wurde also…

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